Die Preiselastizität der Nachfrage ist definiert als die Reaktionsfähigkeit der geforderten Menge auf eine Preisänderung. Die Nachfrage nach einem Produkt kann elastisch oder unelastisch sein, abhängig von der Änderungsrate der Nachfrage in Bezug auf die Preisänderung.

Was bedeutet Preiselastizität?

Die Nachfrage soll eine elastische Nachfrage sein, die eine stärker proportionale Reaktion auf eine geringere Preisänderung aufweist. Auf der anderen Seite ist die Nachfrage unelastisch, wenn es wenig Nachfragebewegung mit einem signifikanten Preisunterschied gibt.

Die Preiselastizität der Nachfrage ist auch die Steigung der Nachfragekurve. Wir können die Steigung als „Anstieg über den Lauf“ berechnen.

Zum Beispiel, wenn ich den Preis eines Telefons von $300 auf $500 erhöhe, wie viel kann ich dann erwarten, dass meine Nachfrage sinkt? Diese Antwort wird von verschiedenen unten genannten Faktoren abhängen, die dem Unternehmen helfen werden, seine Preiselastizität der Nachfrage zu berechnen.

Faktoren, die die Preiselastizität der Nachfrage beeinflussen

Sobald ein Hersteller oder Produzent die Preiselastizität der Nachfrage nach seinem Produkt kennt, kann es ihm helfen, seine Veränderung des Gesamtumsatzes festzustellen, wenn er den Preis des Produkts ändern muss. Der Gesamtumsatz ist die Anzahl der verkauften Waren multipliziert mit dem Preis, zu dem sie verkauft wurden. Die Veränderung der Gesamtleistung ist abhängig von der Elastizität.

  1. Ersatzprodukte
    Wenn es eine größere Verfügbarkeit von Ersatzstoffen gibt, dann ist die Ware wahrscheinlich elastischer. Zum Beispiel, wenn der Preis für eine Sodamarke steigt, können sich die Menschen an andere Marken wenden. Eine kleine Preisänderung dürfte also zu einem stärkeren Rückgang der nachgefragten Menge führen.
  2. Notwendigkeit
    Wenn ein Gut eine Notwendigkeit ist, dann ist die Nachfrage tendenziell unelastisch. Steigt beispielsweise der Preis für Trinkwasser, so ist es unwahrscheinlich, dass die nachgefragten Mengen stark sinken, da Trinkwasser eine Notwendigkeit ist.
  3. Zeit
    Mit der Zeit wird ein Gut tendenziell elastischer, weil Verbraucher und Unternehmen mehr Zeit haben, Alternativen oder Ersatzstoffe zu finden. Wenn zum Beispiel der Benzinpreis steigt, werden sich die Menschen mit der Zeit an die Veränderung anpassen, d.h. sie können weniger fahren, öffentliche Verkehrsmittel nutzen oder Fahrgemeinschaften bilden.
  4. Gewohnheit
    Die Nachfrage nach süchtig machenden oder gewöhnlichen Produkten ist in der Regel unelastisch. Denn der Verbraucher hat keine Wahl, aber keine Bezahlung, was auch immer der Produzent fordert. Wenn zum Beispiel der Preis für eine Schachtel Zigaretten steigt, hat das wahrscheinlich keinen Einfluss auf die Nachfrage.

Anwendung der Preiselastizität der Nachfrage

  • Ermöglicht es einem Unternehmen oder Unternehmen, die Veränderung des Gesamtumsatzes bei einer geplanten Preisänderung vorherzusagen.
  • Unternehmen können auf verschiedenen Märkten unterschiedliche Preise verlangen, wenn die Elastizitäten in den Einkommensgruppen unterschiedlich sind. Diese Praxis wird als Preisdiskriminierung bezeichnet. So haben die Fluggesellschaften beispielsweise Flugzeugsitze in verschiedene Klassen unterteilt – Economy, Business und erstens, um dem weniger preissensiblen Kunden einen höheren Preis für Premium-Sitze in Rechnung zu stellen.
  • Ermöglicht es einem Unternehmen zu entscheiden, wie viel Steuern an einen Verbraucher weitergegeben werden sollen. Wenn ein Produkt unelastisch ist, kann die Firma den Kunden zur Zahlung der Steuer zwingen. Dies ist eine gängige Taktik der Zigarettenhersteller, die jede Gesundheitssteuer direkt an den Verbraucher weitergeben.
  • Ermöglicht es der Regierung, die Auswirkungen der Steuerpolitik auf Produkte vorherzusagen.

Formel der Preiselastizität der Nachfrage

Wenn Sie wissen möchten, wie Sie die Preiselastizität der Nachfrage berechnen können, folgen Sie einfach dieser Formel.

Preiselastizität Formel

%∆ in Qd = Prozentuale Änderung der benötigten Menge. Die prozentuale Änderung der Bedarfsmenge ist die neue Bedarfsmenge minus die alte Bedarfsmenge dividiert durch die alte Bedarfsmenge.

%∆ in P = Prozentuale Preisänderung. Dies ist der neue Preis minus der alte Preis geteilt durch den alten Preis.

PED = %∆ in Qd / %∆ in P

Der Wert der Preiselastizität der Nachfrage (PED) ist immer negativ, d.h. Preis und Nachfrage stehen in einem umgekehrten Verhältnis. Dies liegt daran, dass das Verhältnis der Veränderungen der beiden Variablen in entgegengesetzte Richtungen geht, so dass, wenn der Preis steigt, die Nachfrage sinkt und die Veränderung negativ endet.

Es gibt insgesamt fünf Elastizitätszonen, die Erklärung dazu finden Sie im Blogbeitrag „Preiselastizität – Eine kurze Auffrischung zum Thema“